Unsere Anlage - Elektrisches - Notaus
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Wofür habe ich die Powerbox und die Notausbox gebaut und wie funktionieren sie? Vorweg eines. Beide lassen sich einzeln betreiben, jedoch spielen sie ihre Stärken erst im Zusammenspiel aus. Beide Boxen ermöglichen einen Schutz vor Überlastung und Kurzschluss, welche optisch angezeigt und an einen Computer gemeldet werden kann. Somit ist die digitale Steuerung geschützt und es lassen sich durch die Meldung Gegenmaßnahmen ergreifen. Gegenüber früheren Varianten ist es jetzt möglich, eine sichere Abschaltung komplett ohne PC und Software zu realisieren. Aber trotzdem lässt sich alles per Software (WinDigipet) bedienen bzw. wird an die Software gemeldet.

Die Powerbox kann die Strombelastung von 4 Trafo’s (0 bis 3A / 16 bis 18V~) messen und anzeigen. Bei erreichen der maximalen Belastung wird eine vorher programmierbare Magnetartikeladresse über das Loconet ausgesendet und eine Blink-LED zeigt eine noch so kurze Überlast an. Und das für jeden der 4 Trafo’s.

Die Notausbox kann 4 Stromkreise (Digital-, Wechsel- oder Gleichstrom) allpolig abschalten. Dies kann durch die Tasten an der Box und durch Magnetartikeladressen über das Loconet erfolgen. Der Schaltzustand wird durch LED’s angezeigt. Eine Begrenzung des Einschaltstromes ist integriert.

In beiden Boxen sind die 4 Stromkreise Potentialgetrennt. Zum betreiben wird eine separate Spannung benötigt (16 bis 18V Wechsel- oder Gleichspannung), die nicht zur Versorgung der Zentrale oder Boosters benutzt wird.

Im folgenden Bild ist ein Beispiel für den Anschluss abgebildet. Die vier Stromkreise werden von den Trafo’s zur Powerbox geführt (braun). Von dort geht es weiter zu den entsprechenden Komponenten (grün). In diesem Fall sind das die Intellibox, 2x Booster und einmal 16V~. Von deren Ausgängen geht es zur Notausbox (blau). Dann weiter zur Modellbahnanlage (grau). Die Powerbox und Notausbox sind am Loconet angeschlossen (schwarz). Die Stromversorgung von Notausbox und Powerbox erfolgt in diesem Beispiel über den Stromkreis für die Beleuchtung (16V~).

Übersicht Notausschaltung

Was geschieht nun bei Überlast oder Kurzschluss? Steigt der Stromverbrauch in einem der 4 Stromkreise auf mehr als 3 Ampere, sendet die Powerbox eine Magnetartikeladresse über das Loconet aus und zeigt durch eine blinkende LED an, um welchen Stromkreis es sich handelt. Die Notausbox empfängt die Magnetartikeladresse und schaltet den überlasteten Stromkreis aus. Die Anzeige wechselt dabei von grün auf rot. Durch die Verwendung von Magnetartikeladressen kann das Steuerungsprogramm diese auswerten und entsprechend reagieren. So kann zum Beispiel ein laufender Automatikbetrieb gestoppt werden, um keine weiteren Züge in den fehlerhaften Stromkreis einfahren zu lassen. Ist der Fehler behoben, wird der Stromkreis durch einen Tastendruck an der Notausbox oder dem Computer eingeschaltet. Hierbei wird wieder eine Magnetartikeladresse über das Loconet gesendet. Die Powerbox empfängt diese und schaltet die blinkende LED aus. Das Steuerungsprogramm erhält dadurch die Information, das der Fehler behoben ist und kann den Automatikbetrieb fortsetzen. Die Abschaltung durch die Notausbox erfolgt schneller als die interne Kurzschlussabschaltung der Intellibox oder des Power3!

Interessant wird die ganze Sache bei größeren Anlagen. Dort könnte man bei Verwendung von Loconetboostern eine dezentrale Anordnung realisieren. Das bedeutet, das Trafo’s, Powerbox, Booster und Notausbox räumlich getrennt von der Zentrale und Computer und nur über das Loconet miteinander verbunden sind.
Doch wie sieht es in der Powerbox und Notausbox aus?

Powerbox

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Notausbox

Notausbox4 Vorderseite Notausbox
Rückseite Notausbox
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Das Switch-Control und das Loconet-Schaltmodul müssen noch programmiert werden, was am besten mit der Software von Uhlenbrock funktioniert. Dabei können die Magnetartikeladressen frei gewählt werden. Eine Umprogrammierung ist auch nachträglich möglich und erfordert kein öffnen des Gerätes..

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Letztes Update: 22 Januar, 2011