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Endlich habe ich ein lang geplantes Projekt zu Ende gebracht. Der Ringlokschuppen bekam seine mit Servos angetriebenen Tore eingebaut. Meine Überlegungen dabei waren folgende. Wie bekomme ich das hin, das der Schuppen noch von der Anlageplatte abnehmbar bleibt. Schließlich kann ja mal eine Lok entgleisen oder etwas defekt sein. Dann kann man den Schuppen von der Anlage nehmen und ordentlich am Tisch dran bauen. Da blieb eigentlich nur eine Variante. Die Servos mussten in den Lokschuppen. Mein erster Schritt war also einen Servo zu finden, der klein genug ist. Die Anzugskraft spielt hier eine untergeordnete Rolle. Um diese kleinen Türchen zu bewegen braucht es nicht viel. Desweiteren brauchte ich einen Servodecoder, der mindestens 6 Antriebe steuern kann, da mein Lokschuppen 6 Tore besitzt. Fündig bin ich bei Modellautobahnen geworden. Dort habe ich ein Komplettangebot von Decoder und Servo bekommen. Technische Infos zu diesem Decoder findest Du bei modelleisenbahn-claus.
Doch nun zum Aufbau der Lokschuppentore. Die Servos (Conrad ES-05) wurden mittig unter das etwas erhöhte Dach geklebt. Das war der einzige Platz, wo diese hinpassen ohne das sie bei der Drehung des Stellhebels an den Loks anstossen. Ich habe die Servos eingeklebt, da für eine Halterung doch sehr wenig Platz vorhanden ist. Aber ich denke das die heutigen Servos recht lange halten und ein Wechsel recht selten sein dürfte. Als Kleber habe ich einen Alleskleber aus dem Baumarkt verwendet. Dieser ist dauerelastisch und von der Konsistenz Silkonartig. Ich hatte erst einen Plastekleber (Faller/für Hausbausätze) verwendet. Dieser war aber zu dünnflüssig und nach dem aushärten zu spröde. Dadurch sind die Servos nach einiger Zeit abgefallen. In die Stellhebel habe ich zwei Stahlfederdrähte mit 0,8mm Durchmesser eingehängt, welche zuvor an einem Ende zu einem Haken gebogen wurden. An die Tore wurden kleine Plastikplättchen (Reste von Hausbausätzen) mit einem Loch von 1mm Durchmesser geklebt. In diese werden ebenfalls Stahlfederdrähte eingehängt. Die beiden Drähte müssen so lang sein, das sie sich etwa 2cm überlappen um sie dort mit einer Lüsterklemme zu verbinden. Durch diese Variante braucht man die Drähte nicht auf den Millimeter genau auszubiegen, sondern kann die Torflügel hinterher durch verschieben der Drähte in der Klemme justieren. Auf dem Bild habe ich mal die Teile abgebildet. Die Drähte und die Lüsterklemme müssen für jeden Torflügel vorhanden sein. Also 4 Drähte und 2 Klemmen pro Tor.
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