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Wie die Drehscheibe elektrisch angeschlossen wird, hängt von den Ansprüchen ab. Ich habe die Mittelachse der Bühne als Schleifkontakt umgebaut. Somit ist es mir möglich, 2 Rückmeldekontakte (4 Schleifringe) auf der Bühne zu nutzen. Das hat bei der PC-Steuerung den Vorteil, die Lok genauer positionieren zu können. Das Bühnengleis muß dazu in der Mitte beidseitig getrennt und die beiden Kontaktlaschen entfernt werden. Die 4 Leitungen wurden über ein bistabiles Relais geführt, welches eine Umpolung der Gleisspannung bei der Drehung über 180° vornimmt. Das bistabile Relais (12V=), wird von einem Loconet-Schaltmodul angesteuert, das durch die Rückmeldung der Reedkontakte angesteuert wird. Um die Reedkontakte schalten zu lassen, muß an einer Stirnseite der Bühne ein Magnet montiert werden. Dieser Magnet übernimmt auch gleichzeitig das Schalten der Reedkontakte für die Rückmeldung der Bühnenstellung (siehe weiter unten).
Der Decoder und der Motor werden über 2 Schleifringe mit digitaler Spannung versorgt. Eine Einspeisung mit 16V~ Wechselspannung vom Trafo wäre zwar besser gewesen, aber der Decoder muß ja auch seine digitalen Befehle bekommen. Dazu wären jedoch mindestens 3 freie Schleifringe nötig. Die Digitalspannung vom Gleisanschluss zu nehmen, schied aber aus, weil sich die Polarität durch die Drehung der Bühne ändert und weil der Ruhestrom des Decoders den Rückmeldekontakt ständig als besetzt anzeigt.
Um die Drehscheibe auch komfortabel mit dem Steuerungsprogramm verwenden zu können, habe ich noch an allen 48 Gleisabgängen Reedkontakte angebracht, welche über Rückmeldedecoder die Position der Bühne anzeigen. Gleichzeitig werden diese zur Umpolung der Gleisspannung auf der Bühne genutzt. Es sind in meinen Fall nicht alle 48 Kontakte notwendig gewesen, aber ein eine Änderung im eingebauten Zustand ist sehr kompliziert.
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