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Hier geht es um die Steuerung der Drehscheibe. Eines der schwierigsten Themen beim Betrieb mit WinDigipet. Das beweisen immer wieder die Fragen im Forum. Trotzdem möchte ich versuchen, dieses Beispiel verstänlich rüberzubringen. Ein Hinweis noch dazu. Vorraussetzung ist eine 100% funktionierende Hardware.
Ich bin folgendermaßen vorgegangen.
- Alle Fahrstraßen die zur oder von der Drehscheibe führen, beinhalten die Anforderung der Bühne zum entsprechenden Gleisanschluß. Diese erfolgt direkt in der Fahrstraßenaufzeichnung und nicht als Folgeschaltung. Eine Überprüfung der Drehscheibenstellung erfolgt hier noch nicht. Solch eine erstellte Fahrstraße funktioniert alleine noch nicht, da die Lok in die Grube fahren würde. Denn die Bühne wird ja erst angefordert und steht noch nicht an der richtigen Stelle.
- Aus dieser Fahrstraße wird ein Profil mit LokID0 erstellt. In der ersten Zeile muß für die Lok am Startkontakt ein ‘Stopbefehl’ eingetragen werden, da die Drehscheibe gerade eben erst durch die Fahrstraße angefordert wurde und noch nicht am Zielgleisanschluß angekommen ist. In der zweiten Zeile wird die Lok gestartet. Als Kontakt dient der Rückmeldekontakt des Drehscheibengleisanschlusses. Eine Zeitverzögerung ist sinnvoll, damit die Lok nicht sofort nach Ankunft der Bühne am Gleis startet. Die letzten beiden Zeilen beinhalten das bremsen und stoppen der Lok.
- Jetzt können die Profile auch in Automatiken eingebunden werden. Hier sollte jedoch eine Verriegelung der Drehscheibe erfolgen, damit nicht alle im Lokschuppen stehenden Loks nacheinander ausfahren. Dies kann zum Beispiel durch virtuelle Schalter bzw. Signale, oder durch zeitliche Steuerung erfolgen. In meinem Demoprojekt habe ich das durch dreibegriffige Richtungspfeile und einem Stopschalter realisiert.
Im Zusammenspiel mit der intelligenten Drehscheibensteuerung, kann so mit einem minnimalen Aufwand an Fahrstraßen und Profilen, ein abwechslungsreicher Betrieb im BW gestaltet werden.
Erstellt mit Version ProX am 26.05.2007
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